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Saab Global

Saab liefert Tarnsysteme an Frankreich

Saab hat mit der französischen Rüstungsbeschaffungsbehörde DGA (Direction générale de l'armement) einen Rahmenvertrag über die Lieferung seiner multispektralen Barracuda-Tarnsysteme unterzeichnet. Der Vertrag umfasst die Lieferung neuer Tarnsysteme sowie eine Phase der Systemanpassung in Zusammenarbeit mit DGA. Der Vertrag hat eine Laufzeit von acht Jahren und sieht jährliche Lieferungen vor.

Mit dieser Zusammenarbeit profitieren DGA und die französische Armee vom globalen Netzwerk und der mehr als 60-jährigen Erfahrung von Saab im Bereich moderner Tarnsysteme. Dieses Programm hat Pioniercharakter und ist in verschiedene Kooperationsphasen gegliedert. Neben der Lieferung modernster Tarnsysteme für die Einsatzgebiete der französischen Armee umfasst der Auftrag eine gemeinsame Arbeitsphase, in der die Barracuda-Tarnlösungen speziell an die Einsatzanforderungen der französischen Armee angepasst werden.

"Die erste Phase dieses Programms dient der Feinabstimmung der Spezifikation multispektraler Tarnnetze, um die spezifischen Anforderungen der französischen Armee zu erfüllen. Die bereitgestellte Technologie wird die Fähigkeit des Anwenders verbessern, auf dem Schlachtfeld unentdeckt zu bleiben, wo die Entwicklung leistungsfähigerer und besser zugänglicher Sensoren den Bedarf an effizienter Tarnung drastisch erhöht", sagt Henning Robach, Leiter der Geschäftseinheit Saab Barracuda AB.

Das in Vierzon ansässige Unternehmen Solarmtex S.A.S. wird der lokale Industrie- und Vertriebspartner für die Barracuda-Lösungen- und Tarnungsprodukte von Saab in Frankreich sein. Die fortschrittlichen Barracuda-Tarnsysteme von Saab wurden bereits in mehr als 45 Länder geliefert. Saab bietet ein einzigartiges Paket fortschrittlicher, hochmoderner Tarnsysteme und Schutzlösungen an, die darauf ausgelegt sind, die Entdeckungs- und Angriffsmöglichkeiten des Feindes einzuschränken. Es gibt verschiedene Lösungen und Konfigurationen zum Schutz von Camps, Personen, Fahrzeugen, Waffenstationen, Sensorausrüstung und anderen Objekten in unterschiedlichsten Terrains und Umgebungen.

Saab-Giraffe1X
18
Mai
News

Der Vertrag umfasst 17 Giraffe-1X-Radargeräte für die französischen Streitkräfte. Ein Giraffe-1X-Radar wird zu Test- und Evaluierungszwecken eingesetzt, die übrigen 16 werden auf dem Fahrgestell Scania V3P installiert – einem taktischen Fahrzeug, das von Scania France und der zugehörigen Sparte SPAD (Scania Public and Defense) im französischen Angers entwickelt wurde. Zum Auftragsumfang gehören zudem Ersatzteile, Schulungen sowie Support. Saab und Scania France haben für die Vertragslaufzeit ihre Ressourcen gebündelt und ein gemeinsames Konsortium gegründet. Die Auslieferung der Radargeräte erfolgt zwischen 2026 und 2027. „Wir sind stolz, gemeinsam mit Scania France an diesem bedeutenden Auftrag mitzuwirken, mit dem die Luftverteidigungsfähigkeiten der französischen Streitkräfte im Nah- und Nächstbereich modernisiert werden sollen“, erklärt Carl-Johan Bergholm, Leiter des Saab-Geschäftsbereichs Surveillance. Das Giraffe 1X ist ein kompaktes, leistungsstarkes 3D-Radar, das bei zahlreichen Kunden bereits unter Vertrag steht und im Einsatz ist. Das Radarsystem lässt sich für die Luftverteidigung, die Abwehr unbemannter Luftfahrzeugsysteme (C-UAS) und zum Schutz von Gebäuden und Anlagen nutzen und verfügt zudem über maritime Einsatzmöglichkeiten für die meisten Schiffstypen. Giraffe 1X ist softwarebasiert und lässt sich kontinuierlich aktualisieren, um neuen Bedrohungen zu begegnen.

Saab und Scania France haben gemeinsam mit der Direction générale de l’Armement (französische Generaldirektion für Rüstung) einen Vertrag über die Lieferung von Giraffe-1X-Radaren sowie die Entwicklung einer Lösung mit taktischen Fahrzeugen von Scania für die französischen Streitkräfte unterzeichnet.