Skip to content Go to main navigation Go to language selector
Saab Global

Saab enthüllt neue Counter-UAS-Rakete Nimbrix

Saab hat mit Nimbrix seine erste speziell entwickelte Rakete zur Bekämpfung unbemannter Luftfahrtsysteme (Counter-Unmanned Aerial System, C-UAS) vorgestellt. Die Rakete wurde entwickelt, um der wachsenden Bedrohung durch kleine Drohnen auf dem Gefechtsfeld wirksam zu begegnen.

Saab Nimbrix counter drone engagement scenario

Die „Fire-and-Forget“-Rakete wird bei Saab mit hoher Geschwindigkeit entwickelt, mit dem Ziel, ein System mit modernem Zielsuchkopf, einer Hard-Kill-Gefechtsladung sowie kompakter Bauweise bereitzustellen – und das zu geringen Kosten. Die Reichweite beträgt bis zu 5 km; ein aktiver Suchkopf ermöglicht die präzise Zielverfolgung. Die Gefechtsladung ist in der Lage, UAS-Schwärme im Air-Burst-Modus effektiv zu bekämpfen und zu neutralisieren.

„Nimbrix ist unsere Antwort auf die unbemannten Bedrohungen, die in den vergangenen Jahren stark zugenommen haben. Sie ist kosteneffizient – ein entscheidender Faktor angesichts der zunehmenden Verbreitung von UAS auf dem Gefechtsfeld. Nimbrix profitiert von unserer langjährigen Erfahrung in der Luftverteidigung sowie von unserer agilen Reaktionsfähigkeit auf neue Anforderungen“, sagt Stefan Öberg, Leiter der Saab-Geschäftseinheit Missile Systems.

Das System wird bodengestützt betrieben und kann sowohl eigenständig als auch als Teil eines umfassenderen Luftverteidigungssystems eingesetzt werden. Dank flexibler Integrationsmöglichkeiten lässt sich Nimbrix an verschiedene Kundenanforderungen anpassen – ob auf Fahrzeugen montiert oder in stationären Konfigurationen. Die Kosteneffizienz trägt dazu bei, eine hohe Stückzahl bereitzustellen und somit eine ausreichende Luftverteidigungsabdeckung sicherzustellen.

Die Gespräche mit Kunden laufen bereits, und Saab plant die ersten Auslieferungen im Jahr 2026. Nimbrix wird auf der DSEI in London, Großbritannien, vom 9. bis 12. September 2025 am Saab-Stand N9-105 präsentiert.

Saab-Giraffe1X
18
Mai
News

Der Vertrag umfasst 17 Giraffe-1X-Radargeräte für die französischen Streitkräfte. Ein Giraffe-1X-Radar wird zu Test- und Evaluierungszwecken eingesetzt, die übrigen 16 werden auf dem Fahrgestell Scania V3P installiert – einem taktischen Fahrzeug, das von Scania France und der zugehörigen Sparte SPAD (Scania Public and Defense) im französischen Angers entwickelt wurde. Zum Auftragsumfang gehören zudem Ersatzteile, Schulungen sowie Support. Saab und Scania France haben für die Vertragslaufzeit ihre Ressourcen gebündelt und ein gemeinsames Konsortium gegründet. Die Auslieferung der Radargeräte erfolgt zwischen 2026 und 2027. „Wir sind stolz, gemeinsam mit Scania France an diesem bedeutenden Auftrag mitzuwirken, mit dem die Luftverteidigungsfähigkeiten der französischen Streitkräfte im Nah- und Nächstbereich modernisiert werden sollen“, erklärt Carl-Johan Bergholm, Leiter des Saab-Geschäftsbereichs Surveillance. Das Giraffe 1X ist ein kompaktes, leistungsstarkes 3D-Radar, das bei zahlreichen Kunden bereits unter Vertrag steht und im Einsatz ist. Das Radarsystem lässt sich für die Luftverteidigung, die Abwehr unbemannter Luftfahrzeugsysteme (C-UAS) und zum Schutz von Gebäuden und Anlagen nutzen und verfügt zudem über maritime Einsatzmöglichkeiten für die meisten Schiffstypen. Giraffe 1X ist softwarebasiert und lässt sich kontinuierlich aktualisieren, um neuen Bedrohungen zu begegnen.

Saab und Scania France haben gemeinsam mit der Direction générale de l’Armement (französische Generaldirektion für Rüstung) einen Vertrag über die Lieferung von Giraffe-1X-Radaren sowie die Entwicklung einer Lösung mit taktischen Fahrzeugen von Scania für die französischen Streitkräfte unterzeichnet.